Star Citizen ist groß, unfertig und am Anfang ziemlich verwirrend — dafür wie kein zweites Spiel. Hier steht ehrlich, worauf du dich einlässt und wie du am besten reinkommst. Ohne Hochglanz-Gerede.
Ein riesiges Weltraum-Universum, in dem du alles nahtlos machen kannst: von der Raumstation zum Planeten fliegen, aussteigen, mit dem Rover losfahren, Fracht handeln, Bergbau betreiben, Kopfgeldjagd, Rettungsmissionen — ohne Ladebildschirme dazwischen.
Wenn es läuft, gibt es nichts Vergleichbares. Genau deshalb bleiben so viele dabei.
Das Spiel ist eine Alpha — es gibt Bugs, Abstürze und ab und zu verlorene Fracht. Der Download ist über 100 GB groß, und eine SSD ist Pflicht.
Es gibt teure Schiffe im Shop. Du brauchst keins davon. Alles im Spiel lässt sich erfliegen — das Startpaket reicht völlig.
Bei einem Free-Fly-Event ist das ganze Spiel kostenlos spielbar. Perfekt zum Reinschnuppern, ohne einen Cent auszugeben. Wann das nächste läuft, steht im Event-Kalender.
Läuft gerade keins und du willst trotzdem los: Dann brauchst du ein Startpaket (siehe Schritt 2).
Beim Anlegen kannst du einen Referral-Code angeben. Damit bekommst du 50.000 UEC Startguthaben geschenkt — genug für Ausrüstung und die ersten Reparaturen. Kostet dich nichts, du musst nur dran denken.
Falls du später ein Startpaket kaufst: Das günstigste reicht. Die Unterschiede sind vor allem das Startschiff — und das kannst du im Spiel eh wechseln.
Du lädst den RSI Launcher herunter, der zieht dann das Spiel (über 100 GB — plan das über Nacht ein). Danach im Launcher auf „Star Citizen" gehen und starten.
Beim ersten Einloggen landest du in deinem Hab (deiner Wohnung). Von da geht's zum Raumhafen.
Die ersten Stunden sind der schwerste Teil: Wo ist mein Schiff? Wie starte ich? Warum bewegt sich nichts? Genau dafür ist die Community da.
Komm in den Stream und frag — auch wenn's dir dumm vorkommt. Jeder hier hat mal genau da gestanden, und ehrlich: die meisten Fragen sind in 30 Sekunden beantwortet.
Star Citizen gibt dir kein Ziel vor. Das ist am Anfang das Verwirrendste daran — deshalb hier die Tätigkeiten einzeln erklärt. Such dir eine aus und bleib erstmal dabei, statt alles gleichzeitig zu probieren. Wechseln kannst du jederzeit, nichts ist entschieden.
Was das ist: Du nimmst am Terminal einen Auftrag an, holst Kisten an Punkt A ab und lieferst sie an Punkt B. Kein Kampf, kein Risiko außer deinem eigenen Landeanflug.
Was du brauchst: Dein Startschiff reicht. Wenn es einen kleinen Frachtraum hat (Aurora, Avenger Titan), kannst du sofort loslegen.
So fängst du an:
Hilft dir dabei: Galactic Logistics plant mehrere Aufträge zu einer sinnvollen Route zusammen, statt dich kreuz und quer fliegen zu lassen.
Ehrlich gesagt: Ruhig und entspannt, aber auf Dauer eintönig. Perfekt, um Fliegen, Landen und Quantum-Reisen zu lernen, ohne dass dich jemand beschießt.
Was das ist: Du kaufst Waren dort ein, wo sie günstig sind, und verkaufst sie, wo sie teuer sind. Die Differenz ist dein Gewinn — und dein Risiko, denn die Ware gehört dir.
Was du brauchst: Ein Schiff mit Frachtraum und Startkapital. Ohne Geld kein Handel — deshalb meist der zweite Schritt nach Frachtmissionen.
So fängst du an:
Hilft dir dabei: SC Trade Tools und UEX Corp — die rechnen dir Routen und Gewinnspannen aus. Ohne die tappst du im Dunkeln.
Ehrlich gesagt: Sehr lukrativ, wenn du es planst. Aber: Wird dein Schiff zerstört, ist die Ladung weg und du hast Verlust gemacht. Fliege Handelsrouten nicht durch bekannte Piratengebiete, nur weil es kürzer ist.
Was das ist: Du suchst Gestein mit wertvollen Mineralien, brichst es mit einem Laser vorsichtig auf und sammelst das Erz ein. Das Aufbrechen ist ein kleines Geschicklichkeitsspiel: zu wenig Energie passiert nichts, zu viel und der Brocken explodiert.
Was du brauchst: Zum Reinschnuppern reicht ein Handbohrer (Multi-Tool mit Mining-Aufsatz, zu Fuß auf Monden). Danach ein Fahrzeug (ROC) oder ein Bergbauschiff (Prospector).
So fängst du an:
Hilft dir dabei: Doesi's Mining-Tool (welche Laser und Module für welches Gestein) und Regolith (lohnt sich der Brocken, und wer bekommt in der Gruppe welchen Anteil).
Ehrlich gesagt: Meditativ und entspannt, wenn man es mag — für andere zäh. Probier es unbedingt mit dem Handbohrer aus, bevor du Geld in ein Bergbauschiff steckst.
Was das ist: Du fliegst zu zerstörten Schiffen, schälst mit einem Strahl die Außenhaut ab und pressst das Material zu handlichen Blöcken. Danach kannst du das Wrack noch komplett zerlegen.
Was du brauchst: Ein Salvage-Schiff — die Vulture ist der Einstieg, die Reclaimer die große Variante. Ohne passendes Schiff geht hier nichts.
So fängst du an:
Ehrlich gesagt: Sehr entspannt und ziemlich verlässlich — es gibt immer Wracks. Manche finden es einschläfernd, andere genau deshalb gut. Wracks in umkämpften Gebieten ziehen allerdings gerne Besuch an.
Was das ist: Du bekommst ein Ziel zugewiesen, fliegst hin und schaltest es aus. Fertig. Kurze Einsätze, klares Ergebnis.
Was du brauchst: Ein bewaffnetes Schiff. Das Startschiff reicht für die niedrigste Stufe, aber es wird schnell eng — Fliegen im Kampf will geübt sein.
So fängst du an:
Hilft dir dabei: Erkul zum Vergleichen von Waffen, bevor du umrüstest.
Ehrlich gesagt: Schnelles Geld, wenn du fliegen kannst — sonst frustrierend. Rechne am Anfang damit, öfter zu sterben. Das ist normal und kostet dich nur Zeit, kein Fortschritt geht verloren.
Was das ist: Kampf zu Fuß. Du landest bei einem Bunker oder einer Station, gehst rein und räumst auf — oder holst etwas Bestimmtes heraus.
Was du brauchst: Eine vernünftige Waffe und Rüstung (im Shop kaufen, nicht mit der Startausrüstung reingehen) sowie Medipens.
So fängst du an:
Hilft dir dabei: Item-Finder zeigt dir, wo du welche Rüstung und Waffe kaufen kannst.
Ehrlich gesagt: Der Bodenkampf ist unversöhnlich — du stirbst schnell. Dafür ist die Bezahlung ordentlich, und es ist die beste Vorbereitung auf größere Gruppeneinsätze.
Was das ist: Wenn jemand schwer verletzt ist, geht ein Notruf raus. Du fliegst hin, sammelst die Person ein und bringst sie zu einem Behandlungsbett.
Was du brauchst: Ein Schiff mit Medizinbett — die Cutlass Red oder eine kleinere Variante mit Bett. Dazu Medipens.
So fängst du an:
Ehrlich gesagt: Der wohl dankbarste Loop überhaupt — du hilfst echten Menschen, und die freuen sich sichtlich. Das Geld ist okay, die Community-Punkte sind unbezahlbar. Braucht allerdings ein passendes Schiff.
Was das ist: Kein Auftrag, kein Ziel. Du fliegst raus, landest auf Monden, findest verlassene Außenposten, schaust dir Sonnenaufgänge über fremden Planeten an.
Was du brauchst: Nichts weiter — dein Startschiff und Zeit. Ein Fahrzeug für die Oberfläche macht mehr draus.
So fängst du an: Ein Ziel auf der Sternenkarte aussuchen, hinfliegen, aussteigen, umsehen. Ernsthaft, das ist alles.
Hilft dir dabei: VerseGuide — quasi Google Earth fürs Verse, damit du weißt, wo überhaupt was ist.
Ehrlich gesagt: Bringt kein Geld, ist aber für viele der eigentliche Grund, warum sie das Spiel lieben. Mach das mindestens einmal bewusst, bevor du dich in die Geldloops stürzt — dafür ist Star Citizen gebaut worden.
Gib beim Anlegen deines Accounts diesen Code an — 50.000 UEC gehen direkt auf dein Konto.
Für ein Free Fly: nein, gar nichts. Danach brauchst du ein Startpaket (Game Package) — das ist eine einmalige Sache, kein Abo.
Alles darüber hinaus ist freiwillig. Die teuren Schiffe sind Unterstützung für die Entwicklung, kein Fortschrittskauf. Jedes Schiff im Spiel lässt sich mit Ingame-Geld erfliegen.
Star Citizen braucht ordentlich Hardware. Als Richtwert: 16 GB RAM (besser 32), eine halbwegs aktuelle Grafikkarte und zwingend eine SSD — auf einer normalen Festplatte wird es unspielbar.
Am ehrlichsten findest du es beim Free Fly raus: kostenlos installieren und selbst schauen.
Es gibt kein festes Ziel — du suchst dir aus, was dir Spaß macht:
Am meisten Spaß macht es zu mehreren — größere Schiffe brauchen sowieso eine Crew.
Das ist die Einzelspieler-Kampagne im selben Universum — eine abgeschlossene Story mit prominenten Schauspielern. Sie wird separat verkauft und ist noch nicht erschienen.
Für den Einstieg ins Online-Universum brauchst du sie nicht.
Passiert in einer Alpha regelmäßig. Zwei Dinge helfen fast immer:
Verlorene Fracht ist ärgerlich, aber selten dauerhaft — versicherte Schiffe kommen zurück.